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TIPPS  &TRICKS

Tipps & Tricks

 

Hier möchten wir Euch einige Wohnmobil Tipps und Tricks mit auf den Weg geben.

Die Themen kreisen dabei um die Reiseplanung und die Lösung allerlei Problemchen, auf die man als Wohmobilfahrer stoßen kann.

 

Auf dem nachfolgenden Link sind für über 200 Länder die wichtigsten Infos zusammengestellt. Hier finden Ihr alles zu den erforderlichen Reisedokumenten, Impfungen, Verkehrsregeln etc.

Wählt Eure nächste Destination aus und bereitet  Eure Reise optimal vor.

Klickt einfach auf Länderinfo und schon seit Ihr informiert.

Achtung: Für alle, die in den Urlaub nach Frankreich sind oder dort durch fahren.

Ab dem 01.07.2018 gilt auf Landstraßen in Frankreich eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung.

Es dürfen nur noch 80 km/h gefahren werden statt wie bisher 90 km/h.

Update 16.03.2020: Seit März gilt tagsüber Tempo 100 auf niederländischen Autobahnen. Das hatte die Regierung in den Niederlanden bereits im November 2019 beschlossen. Dieses neue Verkehrsgesetz ist Teil des nationalen Klimaschutzplans. Eine Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h gilt bereits auf vielen Abschnitten der niederländischen Autobahn. Jetzt soll das Tempolimit tagsüber von 6:00 bis 19:00 Uhr auch dort gelten, wo bislang 130 km/h erlaubt waren. Das Ziel ist es, den Ausstoß von Stickoxiden zu vermeiden.

Maut - Gebühren, die mit einkalkuliert werden sollten

Der lang ersehnte Urlaub kann starten. Du hast an alles gedacht. Auch an die Gebühren, die unterwegs anfallen?

Egal, ob nun eigener Camper oder gemietetes Fahrzeug, um die Mautgebühren kommst Du in manchen Ländern nicht drumherum.

 

Für Skandinavien, insbesondere Norwegen und Schweden, gibt es deshalb vorab einige Dinge zu beachten und planen.

Bei der Buchung eines Mietfahrzeuges werden die Gebühren i.d.R. über den Fahrzeughalter, also den Vermieter, abgerechnet. Dieser berechnet diese dem Mietkunden weiter. Also bitte nicht wundern, wenn dann nachträglich noch eine Rechnung ins Haus flattert.

 

Die gute Nachricht vorab: Für Dänemark und Finnland werden i.d.R. keine Mautgebühren fällig.

In Dänemark kostet nur die Überfahrt nach Schweden über die Øresundbrücke und die Nutzung der Störebeltbrücke etwas.

Schweden

CITY-GEBÜHREN

In Schweden sind die Autobahnen mautfrei, jedoch fallen in Göteborg und Stockholm City-Gebühren für alle Fahrzeuge bis zu 14 t (außer Motorräder) an.

Die City-Gebühren richten sich nach der Uhrzeit, zu der Du die Mautstelle passierst. In beiden Städten fallen zwischen 6:00 und 18:29 Uhr Mautgebühren in der Innenstadt und für die Innenstadtumfahrung an. Die restliche Zeit und die Wochenenden sind mautfrei, sowie Feiertage und jeweils der Tag davor und der Monat Juli.

Diese Maut wird nicht vor Ort fällig, sondern wird im Nachhinein abgerechnet. Über das automatische Abfotografieren des Kfz-Kennzeichens wird der Fahrzeughalter ermittelt und die angesammelte Maut dem Halter am Ende des Folgemonats per Rechnung (über den Zahlungsdienstleister EPASS24* im Auftrag des Zentralamtes für Transport) zugestellt.

 

BRÜCKEN

Die Überfahrt über einige Brücken ist kostenpflichtig. 

 

So fallen für die Øresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden Kosten an, die sich nach der Länge des Fahrzeugs und der Saison richten. Die Bezahlung ist bar vor Ort, per Kreditkarte oder Online-Vorabbuchung möglich. Auch ein Jahresabonnement von BroPas** ist möglich, um die Gebühren zu reduzieren. Hast Du einen BroPas-Vertrag mit Angabe Deines Kennzeichens abgeschlossen, wird Dir die Fahrt automatisch mit der Karte, die Du im Vertrag angegeben hast, berechnet. Für einen gemietetes Wohnmobil kannst du im Vertrag angeben, wie lange das Kennzeichen des Miet-Campers erfasst werden soll. Nach dieser Frist wird das Kennzeichen des gemieteten Fahrzeuges nicht mehr erfasst.

 

Für die Brücken in Sundsvall und Motala wird jeweils eine Infrastrukturabgabe erhoben, die allerdings nicht vor Ort entrichtbar ist, sondern ebenfalls über das Kennzeichen vollautomatisch erfolgt.

 

Infoquelle: Maut in Schweden - Straßen- und Autobahngebühren | ADAC

*Anmeldung & Abmeldung unter: Epass24

**Bestellung unter: Order BroPas | Bropas Øresundsbron (oresundsbron.com)

Norwegen

Wenn Du mit Deinem Wohnmobil in Norwegen unterwegs bist, werden Dir Schilder mit der Aufschrift "Bomstasjon" vielerorts begegnen. Es kündigt eine der zahlreichen Mautstationen an. Neue Tunnel, Streckenabschnitte und Brücken werden in Norwegen über die Maut finanziert. Das Gute daran ist, ist ein Projekt abbezahlt, fallen die Gebühren dafür irgendwann weg.

Die Mautpreise unterscheiden sich je nach Region und Gewicht sowie nach den Emissionen der Fahrzeuge. So kosten Dieselfahrzeuge etwas mehr als Benziner. Aber auch hier bestimmt die Tageszeit / Uhrzeit zudem die Höhe der Gebühren.

Die Maut-Gebühren sind in Norwegen generell nicht mehr vor Ort zu begleichen, sondern werden über ein elektronisches Mautsystem abgerechnet.

 

EPC

Bist Du mit einem gemieteten Reisemobil unterwegs, solltest Du Dich vorab bei EPC (Europe Parking Collection plc) registrieren. Alle Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen ohne Chip bekommen ihre Rechnung von EPC zugeschickt. Wenn Du Dein Mietfahrzeug dort registriert hast, bekommst Du die Rechnungen direkt zugeschickt. Wenn Du Dich nicht registrierst, wird die Rechnung an den Fahrzeughalter (Vermieter) versandt, der sie an Dich weiterreicht.

Hinweis: Zum Ende Deiner Reise solltest Du Dein Fahrzeug unbedingt wieder abmelden, denn Du hinterlegst schließlich Deine Bankdaten.

 

Anmeldung & Abmeldung unter: Euro Parking Collection plc (epcplc.com)

 

AutoPASS

Das norwegische Mautsystem AutoPASS bietet die Möglichkeit, einen Vertrag mit Chip abzuschließen. Der Chip - der an der Innenseite der Frontscheibe anzubringen ist - bietet die einfache Möglichkeit, die Mautstationen zu durchfahren und Abrechnung über den Vertrag inkl. einer guten Übersicht über die zu zahlenden Beträge und Rabatte. Den Chip erhältst Du per Post und musst diesen nach Abschluss der Reise und Kündigung des AutoPASS-Vertrages auch wieder per Post einsenden.

 

Anmeldung & Abmeldung unter: AutoPASS | AutoPASS

Weitere Länder

Auch in vielen weiteren Ländern wird Maut erhoben. Informier Dich am besten vor Reiseantritt bereits darüber und nimm ggf. bereits online Buchungen vor, die oftmals sogar kostengünstiger sind.

 

Weitere Infos dazu bietet zum Beispiel der ADAC: Maut auf Autobahnen, City-Maut, Vignetten, Umweltzonen in Europa | ADAC

Mit Hund

September 2018

Wohnmobil mieten mit Hund

Ein Wohnmobil eignet sich bestens um die schönsten Wochen im Jahr gemeinsam mit der Familie zu verbringen. Dazu gehört oftmals auch der beste Freund des Menschen – der Hund. Doch gerade der Urlaub mit Hund sollte besonders gründlich und langfristig geplant werden. Denn bezüglich des Wohnmobil mieten mit Hund, gibt es mehrere Fragen, die man sich stellt: Wie transportiert man seinen vierbeinigen Liebling sicher im Wohnmobil ?

Welche Einreisevorschriften gelten in den Ländern, die man bereist? Gibt es besondere Impfungen, die mein Hund erhalten sollte?

Den Hund im Wohnmobil richtig sichern!

Letztenendes wird ein Hund in der Straßenverkehrsordnung als Ladung betrachtet. Als Hundebesitzer hat man daher dafür zu sorgen, dass der Vierbeiner ordnungsgemäß gesichert ist und er bei einer plötzlichen Bremsung niemanden gefährdet. Dies regelt § 22 der StVO. Am praktikabelsten ist es wohl, den Hund in einer Transportbox zu transportieren. Diese kann man dann an geeigneter Stelle im Wohnmobil platzieren. Oft bietet sich hier der Platz unter dem Tisch an, da hier häufig auch für Verzurrmöglichkeiten gesorgt ist. Auch die Sicherung mittels spezieller Geschirre, die man mit dem Gurt verbindet, ist möglich.

Sobald Ihr mit Eurem Hund länger im Wohnmobil unterwegs seit, solltet Ihr daran denken ihm regelmäßige Pausen zu gönnen, in denen er sich die Beine vertreten und etwas trinken kann.

Wichtig für jede Auslandsreise!

– EU-Heimtierausweis
– gültige Tollwutimpfung
– Mikrochip

Schweden

Dezember 2018

Ratgeber für Gaslaschen und Tauschstationen in Schweden

Gasfüllstationen und Gasflaschen-Tauschstationen für deutsche (graue) Flaschen in Schweden.

In Deutschland kann man seine Camping-Gasflaschen an fast jeder Ecke oder Baumarkt füllen lassen bzw. tauschen.

Doch wie sieht es in Schweden mit der Flaschenfüllung oder dem Tausch aus? Was muss man dort beachten?

Auf der hier im Link aufgeführten Seite gibt es eine Übersicht und ein paar nützliche Tipps für unsere Mieter, die eine Schwedentour machen möchten.

Nicht viele Stationen füllen oder tauschen deutsche bzw. ausländische Gasflaschen.

Deutsche Flaschen benötigen in der Regel einen Adapter, um in Schweden gefüllt zu werden.

Campinggas (Propangas) ist in Schweden sehr teuer. Rechne damit, dass es mindestens zwei- bis dreimal so viel kostet wie in Deutschland.

 

Auf der Seite

www.besucherguide-schweden.de

gibt es eine Tabelle mit Füllstationen in Schweden.

Viel Spaß in Eurem Schwedenurlaub.

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November 2019

Tipps für Wintercamping

Klar, reist niemand ohne Winterreifen in der kalten Jahreszeit in die Alpen. 

Wer darüber hinaus weiß, dass die Straßen bis zum Campingplatz nicht schwarz geräumt sind, sollte unbedingt Schneeketten mitnehmen.

Die meisten Heizungen laufen mit Propangas, das man in 11-Liter-Flaschen mitführt. Je nach Außentemperatur, Fahrzeuggröße und Heizbedarf reicht so eine Flasche zwei bis fünf Tage im Winterlager. Wer bei Temperaturen um den Nullpunkt oder niedriger campt, sollte sich vergewissern, dass die Wasserleitungen nicht einfrieren können. Oftmals ist der Abwassertank nicht beheizbar. Hier kann man einen einfachen Trick anwenden: Einfach den Abwassertank direkt ablaufen lassen und das Wasser in einem Eimer sammeln. Soll das Wasser nicht einfrieren, einfach etwas Frostschutzmittel in den Eimer geben. Auch vor dem Abstellen von Caravan oder Reisemobil im Winter ist es ein guter Trick, einfach etwas Frostschutzmittel in die Waschbecken zu schütten. So kann das Wasser in den Leitungen nicht gefrieren. Bei aufgebauten Wohnmobilen befinden sich Wärmebrücken oft im Fahrhrerhaus, dessen Fenster man am besten von außen abdeckt, sodass die Scheiben gleichzeitig eisfrei bleiben. Für den Fußbereich gibt es speziell zugeschnittene Thermomatten. Für Campingbusse bietet sich eine zusätzliche Innenverkleidung der Hecktüre an, durch deren Schlitze es kalt hereinziehen kann. Schon bei der Auswahl des Campingplatzes kann man die richtigen Stellschrauben drehen, um das Wintercamping zum gewünschten Urlaubserfolg zu führen. Speziell für Wintercamping ausgerichtete Plätze bieten neben (geschlossenen und beheizten!) Sanitäranlagen auch Trockenräume für die Skiausrüstung. Eine der schönsten Möglichkeiten, ist es sich von Innen heraus aufzuwärmen: Eine heiße Linsensuppe und ein Tee nach dem Vorzeltaufbau weckt die Lebensgeister. Wer mag, greift zu Glühwein oder Punsch und achtet darauf...ein großes Wohnmobil im Schnee zu rangieren oder zu fahren ist kein Kinderspiel.

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Oktober 2018

Wie Du das Wohnmobil richtig belädst und sicher in den Urlaub startest.

Bei Euch sieht es auch immer so aus, als würdet Euren gesamten Hausstand mitnehmen? Dabei möchtest Du bei Deinem Wohnmobilurlaub eigentlich nur auf alles vorbereitet sein. Allerdings sollte man dabei niemals die maximal zulässige Zuladung aus den Augen verlieren, wenn man das Wohnmobil richtig beladen möchte.

Aber wie soll man denn nun ein Wohnmobil richtig beladen?

Zunächst muss man sich mit den Begriffen Zuladung, Leergewicht und zulässiges Gesamtgewicht vertraut machen. Als Leergewicht bezeichnet man das Gewicht des betriebsfertigen Fahrzeugs zuzüglich Kraftstofftank mit 90 %iger Befüllung, 100 % Gas und Frischwasser (kein Abwasser) des Gewichts für sämtliche Ausrüstungsteile wie z. B. Werkzeug, Wagenheber und Ersatzrad sowie 75 kg, die als Gewicht für den Fahrer angesetzt werden. Die maximal mögliche Zuladung ergibt sich jetzt aus der Rechnung zulässiges Gesamtgewicht minus Leergewicht.

Unter Umständen kann es bei der Zuladung daher teilweise recht knapp zugehen. Man ist also gut beraten vor Reiseantritt das Gepäck zu wiegen. Denn 30 kg pro Person sind schnell erreicht. Mit ein wenig Umsicht lässt sich dennoch das Wohnmobil richtig beladen, ohne Gefahr zu laufen die zulässige Gesamtmasse zu überschreiten.

Ladungsverteilung bei der Beladung des Wohnmobils

Auch bei diesem Thema sollte man sich vor Beginn der Reise beschäftigen. Gegenstände, die eine große Masse haben, verstaut man möglichst weit unten im Fahrzeug. Insbesondere in den Hängeschränken der Küche sind schwere Gegenstände schlecht aufgehoben. Flaschen und Konserven gehören also idealerweise in Fächer in unmittelbarer Nähe zum Boden. Sperrige Utensilien sind bestens in der Heckgarage aufgehoben. Für die Mitnahme von Fahrrädern befindet sich üblicherweise am Heck ein Fahrradträger für bis zu 4 Fahrräder. Teilweise sind die Träger auch innerhalb der Garage zu finden. Beim aufladen der Fahrräder ist unbedingt die maximale Traglast zu beachten. Denk auch daran, dass E-Bikes ein deutlich höheres Gewicht haben, als normale Fahrräder. Es ist also durchaus denkbar, dass Du auf einem Träger, der für 4 Drahtesel ausgelegt ist, nur 2 E-Bikes mitnehmen kanst, da Sie sonst die Belastungsgrenze überschreiten könnten.

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März 2019

Plane entspannte Etappen

Gerade für Anfänger gilt: plane Deine Strecken lieber viel zu kurz, als etwas zu lang! Es ist nicht verkehrt, dass Du Deine ersten Etappen exakt planst, denn so kannst Du Dich in Ruhe mit dem Fahren des ungewohnten Mobils anfreunden und kommst zudem völlig ungestresst an deinem Ziel an.

Wenn Du eine reine Fahrtzeit von 4 Stunden für die ersten zwei, drei Etappen einplanst, reicht das! Ausgeruht starten, zwei Stunden fahren, gemütliche Essenspause im nahegelegenen Dorf oder einer schönen Raststätte, wieder eine Stunde fahren, kleine Besichtigung oder ein Spaziergang durch die Landschaft und dann noch eine Stunde fahren, um den vorab gewählten Platz ausgeruht zu finden… so hast Du einen sehr entspannten Tag gehabt, bist etwa 300 Kilometer weit gekommen (je nach Art der Straße) und kannst Dich am Ende der Fahrt noch immer gut gelaunt auf dem Campingplatz einrichten, um dann noch etwas vom restlichen Tag und den Annehmlichkeiten des Platzes zu haben.

Wähle für den Anfang erst einmal große Straßen

Das Fahren mit dem mehr oder weniger großen Mobil wird auf den ersten Kilometern womöglich etwas anstrengend sein, weil Du Dich an alle neuen Dimensionen gewöhnen musst. Bis Du Dich nach ein paar Hundert Kilometern so weit an Dein Gefährt gewöhnt hast, dass Dir spontane Hindernisse eher Spaß als Stress bereiten, würden wir Dir empfehlen, Dich bei der Streckenplanung an großen Straßen zu orientieren, auf denen auch Lkw oder Regionalbusse fahren, denn diese werden Dich nicht mit unvorhergesehenen Höhenbegrenzungen überraschen oder Dich an abbröckelnden Straßenrändern entlangkriechen lassen.
Wähle ausserdem am besten auch erstmal große Camping- oder Stellplätze, denn die sind nicht nur deutlich leichter zu finden, sondern auch einfacher zu befahren als ganz kleine, in denen man manchmal ordentlich rangieren muss.

Auf der Windschutzscheibe befindet sich ein Aufkleber mit den Abmessungen des Campers.

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Mai 2020

Urlaub trotz Corona

Urlaub in Corona-Zeiten? Camper können sich über weitreichende Lockerungen freuen: Touristisches Camping ist in allen Bundesländern freigegeben. Entsprechend hoch ist jetzt die Nachfrage nach deutschen Campingplätzen.

Camping als kontaktarme Urlaubsform

Wer mit dem Camper oder dem Wohnwagen unterwegs ist, muss sich an keinem Büffet mit anderen Urlaubern drängeln, sorgt für keinen Engpass im Hotelflur und bringt sein eigenes Gästezimmer quasi mit. Auf Campingplätzen sind Parzellen zudem großteils so gestaltet, dass die Besucher ausreichend Abstand halten können, die Anreise erfolgt außerdem individuell. Viele Faktoren, die für ein geringeres Risiko sprechen, sich mit Covid-19 zu infizieren.

Campingplatz-Öffnungen in den Bundesländern

Camper können jetzt in allen Bundesländern die Fahrt zu ihrem Wunschplatz antreten. In einigen Bundesländern dürfen die Plätze nur zu 50 Prozent belegt werden, wodurch diese schneller ausgebucht sind als sonst. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig zu buchen und sich vorab über die speziellen Regelungen bzw. Beschränkungen vor Ort zu informieren.

Wir Wünschen Euch viel Spaß !!!

Tagfahrlicht

November 2018

Tagfahrlicht Pflicht in Europa

Wenn die Sonne vom strahlend blauen Himmel scheint, warum sollte man dann mit Licht fahren? In Deutschland gibt es keine Pflicht, aber eine Empfehlung, das Abblendlicht auch bei Fahrten am Tag einzuschalten. anders verhält es sich in vielen Ländern Europas, wo das Fahrlicht zur Pflicht wird und witterungsunabhängig immer angeschaltet sein muss.

Was bedeutet Lichtpflicht?​

Lichtpflicht heißt nichts anders, als das der Autofahrer eine Ordnungswidrigkeit begeht, wenn er ohne Abblendlicht oder spezielles Tagfahrlicht auf den Straßen unterwegs ist. Trotz einheitlichem Europa sind die Anforderungen aber unterschiedlich, wodurch sich die Einholung von Informationen gerade jetzt vor der Urlaubszeit lohnt. In Bulgarien, Frankreich, auf deutschen Straßen, in Österreich oder Kroatien und Moldawien gibt es die Pflicht nur im Winter, während Tschechien, Ungarn oder Russland und die Schweiz bei Verletzung der Lichtpflicht am Tag empfindliche Strafen kassieren. Die Pflicht zum Fahrlicht wurde in Folge der steigenden Unfallstatistik ins Leben gerufen und von den meisten europäischen Ländern ganzjährig in der Gesetzgebung verankert.

Warum ist Fahrlicht auch am Tag wichtig?

Gerade dunkle und dem Straßenbelag optisch angepasste Fahrzeuge werden ohne Fahrlicht auch am Tag erst sehr spät gesehen. Unfälle durch mangelnde Erkennbarkeit des Vordermannes oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs sind keine Seltenheit, wodurch sich Europa für eine einheitliche Lichtpflicht ausgesprochen hat. Dennoch weichen einige Länder in Europa in der hellen Jahreszeit von dieser Pflicht ab und ordnen das Fahrlicht am Tag nur in der dunklen Jahreszeit, gleichgesetzt mit der Verpflichtung zur Nutzung von Winterreifen an. Der Spritverbrauch bei konstantem Fahrlicht ist nur geringfügig höher als beim Fahren ohne Beleuchtung, sodass die Vorteile überwiegen und die Pflicht für Autofahrer keine spürbaren Einschränkungen mit sich bringt. Studien zufolge hat sich das Risiko durch Unfälle in den Ländern gemindert, in dem das Fahrlicht am Tag ein fester Bestandteil der Straßenverkehrsordnung ist. In gesamt Europa gibt es seit der Lichtpflicht 5.500 weniger Verkehrstote und die erstaunlich hohe Anzahl von 155.000 weniger Verletzten nach Unfällen.

Strafen bei Verletzung der Lichtpflicht in Europa

In einem Land in Europa, in dem die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag vorherrscht, werden Autofahrer bei Nichtbeachtung der Regeln zur Kasse gebeten. Die Höhe der Strafen ist sehr unterschiedlich und kann, nimmt man beispielsweise Estland oder Russland in Augenmerk, 190 bis 200 Euro betragen. Gnädiger sind die Behörden in Lettland mit 10 Euro bei Verstoß gegen die Lichtpflicht oder auch in Litauen, wo der Verkehrssünder 15 Euro bezahlen muss. In den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen bewegen sich die Strafen für Fahren ohne Fahrlicht zwischen 40 Euro in Italien und 30 Euro in Polen oder Portugal. Bei Tag mit Licht fahren ist nicht nur sicherer, sondern im Bezug auf die Ahndung durch die Ordnungshüter auch weitaus günstiger als der geringe Mehrverbrauch der durch Fahrlicht entsteht.

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Juni 2019

AUF DER FÄHRE MIT DEM CAMPER 

Klar, reist niemand ohne Winterreifen in der kalten Jahreszeit in die Alpen. 

Wer darüber hinaus weiß, dass die Straßen bis zum Campingplatz nicht schwarz geräumt sind, sollte unbedingt Schneeketten mitnehmen.

Die meisten Heizungen laufen mit Propangas, das man in 11-Liter-Flaschen mitführt. Je nach Außentemperatur, Fahrzeuggröße und Heizbedarf reicht so eine Flasche zwei bis fünf Tage im Winterlager. Wer bei Temperaturen um den Nullpunkt oder niedriger campt, sollte sich vergewissern, dass die Wasserleitungen nicht einfrieren können. Oftmals ist der Abwassertank nicht beheizbar. Hier kann man einen einfachen Trick anwenden: Einfach den Abwassertank direkt ablaufen lassen und das Wasser in einem Eimer sammeln. Soll das Wasser nicht einfrieren, einfach etwas Frostschutzmittel in den Eimer geben. Auch vor dem Abstellen von Caravan oder Reisemobil im Winter ist es ein guter Trick, einfach etwas Frostschutzmittel in die Waschbecken zu schütten. So kann das Wasser in den Leitungen nicht gefrieren. Bei aufgebauten Wohnmobilen befinden sich Wärmebrücken oft im Fahrhrerhaus, dessen Fenster man am besten von außen abdeckt, sodass die Scheiben gleichzeitig eisfrei bleiben. Für den Fußbereich gibt es speziell zugeschnittene Thermomatten. Für Campingbusse bietet sich eine zusätzliche Innenverkleidung der Hecktüre an, durch deren Schlitze es kalt hereinziehen kann. Schon bei der Auswahl des Campingplatzes kann man die richtigen Stellschrauben drehen, um das Wintercamping zum gewünschten Urlaubserfolg zu führen. Speziell für Wintercamping ausgerichtete Plätze bieten neben (geschlossenen und beheizten!) Sanitäranlagen auch Trockenräume für die Skiausrüstung. Eine der schönsten Möglichkeiten, ist es sich von Innen heraus aufzuwärmen: Eine heiße Linsensuppe und ein Tee nach dem Vorzeltaufbau weckt die Lebensgeister. Wer mag, greift zu Glühwein oder Punsch und achtet darauf...ein großes Wohnmobil im Schnee zu rangieren oder zu fahren ist kein Kinderspiel.

Beladung

Juni 2020

Überladung von Wohnmobilen

Ein überladenes Wohnmobil ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Das zulässige Gesamtgewicht des Wohnmobils darf nicht überschritten werden. Bei viel Gepäck und mehreren Personen kann dies aber schnell passieren. Ist man mit zu viel Gewicht unterwegs, drohen teils saftige Bußgelder; zudem muss noch vor Ort ausgeladen werden, bis man im Limit bleibt.

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung legt fest, wie hoch der Strafzettel ausfällt. Besitzer von Reisemobilen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 7,5 Tonnen müssen bei einem Verstoß – gemäß dem bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog nach Abzug von fünf Prozent Toleranz – mit einem Bußgeld von bis zu 235 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Viel Geld, in einigen Nachbarländern kann es aber noch deutlich teurer werden.

In Frankreich, Großbritannien und der Schweiz liegt die Toleranzgrenze zudem bei null, in Dänemark bei einem und in Belgien bei zwei Prozent. Richtig teuer wird es bei Missachtung der zulässigen Gewichte in Spanien und Großbritannien: Die Überladung kann hier bis zu 4600 beziehungsweise 6000 Euro kosten.

Die Toleranzgrenze und die Höhe des Bußgeldes in den einzelnen Ländern können Sie hier nachlesen. 

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